Unsere Geschichte

Die Schwangerschaft (SS) verlief komplikationslos. Die Frauenärztin (FA) hat festgestellt, dass unser Kind ev. Etwas kleiner war als alle andere Kinder in der 30 Schwangerschaftswoche. Aus diesem Grund wurde mir eine 2.  Konsultation bei einem anderen Facharzt empfohlen. Dieser konnte nichts Abnormales feststellen. Am 12. April 2008 erblickte Matteo das Licht der Welt. Es war eine kurze, aber sehr intensive Geburt. Er wurde mit Klump-Füsschen geboren, welche noch am selben Tag, durch einen erfahren Kinderarzt (KA) eingegipst wurden. Am Tag, als wir das Krankenhaus verlassen durften, fing unser Sonnenschein mit Schreikrämpfen an. Leider half nichts gegen diese Attaken, doch wir befürchteten schon, dass eventuell was nicht in Ordnung war. Die Nächte wurden sehr anstrengend und die Tage sehr belastend. Da Thomas zur Arbeit ging und ich neben dem Nesthäckchen noch ein 3-jähriges Kind hatte. Ebenfalls wurde das Essen zur Tortour. Matteo konnte nicht gut schlucken. So dauerten die Mahlzeiten sehr lange. Zu dieser Zeit fingen die unkontrollierbaren Bewegungen der Arme und Beine an, die als 3 Monatskolliken interpretiert wurden. Wir machten uns vorerst keine Gedanken.

Eines Nachts erlebten wir mit Matteo eine sehr unruhige Nacht, mit einem epileptischen Anfall.

Die unkontrollierten Bewegungen der Arme und Beine waren so heftig, dass das Bett bebte. In der besagten Nacht fuhr Thomas mit ihm in den Spital, wo er untersucht wurde und uns mit der Diagnose Epilepsie konfrontiert wurde. Noch am selben Tag wurden wir mit dem Krankenwagen ins Inselspital Bern gefahren. Unzählige Untersuchungen wurden gemacht. Uns wurde von einem Tag auf den anderen Tag den Boden unter den Füssen weggezogen.

Wir fragten uns auch – warum gerade wir? Aber bekamen wie so oft, keine Antwort. Je nach Religion würde es sicher Antworten geben, aber dann ist man wieder gleich weit, wie man zu einer Ärztin geht und man gesagt bekommt, sie geben ihrem Kind zu wenig LIEBE.

Sehr schnell wurden wir dann mit Magensonde OP (Peg Sonde), Klumpfuss OP, IV Hilfsmittel, Epilepsie Behandlungen, Skoliose usw. usw. konfrontiert. Es war sehr viel, was auf uns einprasselte.

Und uns wurde klar, wir haben einen behinderten Sohn, der von nun an unsere besondere Hilfe braucht.

Warum haben wir die Homepage erstellt?

Weil alles anders ist, als bei einem nicht behinderten Kind, kam uns die Idee anderen Eltern in einer ähnlichen Situation zu helfen und ihnen Mut zuzusprechen. Der Name der Homepage Seite war schnell gefunden: www.alles-anders.ch